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" Airsoft "

Gesetzgebung

Geschichte

Spielprinzip

Die rechtlichen Vorgaben für ein legales Spielfeld orientieren sich an den Bestimmungen zu den Anscheinswaffen. Daher sind in der Regel nur größere Veranstalter in der Lage, für eine sichere, nach den gesetzlichen Bestimmungen, angemessene Spielumgebung zu sorgen. Dabei wäre im Sinne des Waffengesetzes zu beachten, dass

  • das Gelände nach dem Gesetz ein privates, befriedetes Grundstück ist.
  • die Plastik- oder biologisch abbaufähige Kugel (auch BB genannt) das Gelände, bei einem Schuss aus dem Lauf der Softairwaffe, nicht verlassen kann.
  • die Beteiligten von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen oder als Störung empfunden werden können.
  • der Grundstückseigner die Nutzung für das Airsoft-Spielen auf seinem Gelände erlaubt.

In Ballungsräumen bieten sich daher eher Lagerhallen oder abgeschirmte Gebäudekomplexe an. In ländlicheren Gegenden werden häufig alte Truppenübungsplätze für Airsoft-Events ausgesucht.

Das Spielen in einem öffentlich zugänglichem Waldgebiet entspricht nicht den vom Gesetz geforderten Voraussetzungen und ist daher verboten – siehe auch Führen (§ 42a Waffengesetz (WaffG)).

Durch die zunehmende Popularität sind legale Spielstätten und Events über die Community im Internet leichter zu finden. Für die Überprüfung und Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien gibt es jedoch keine Instanz – dem Spieler wird daher die Überprüfung selbst überlassen. Eine Organisation für eine einheitliche Kontrolle, ähnlich wie in den Niederlanden entstanden, gibt es in Deutschland nicht.

Airsoft stammt ursprünglich aus Japan. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Schusswaffen für die japanische Zivilbevölkerung verboten. Die japanische Industrie wich daher auf Waffenrepliken aus Kunststoff aus. Sie brachte die ersten funktionstüchtigen Waffennachbauten als Spielzeug auf den Markt, die seinerzeit federbetrieben waren und manuell arbeiteten. Durch das große Marktpotential und hohe Verkaufszahlen expandierte der Airsoftmarkt in Asien zügig.

Neuerungen wie elektrisch betriebene Softairwaffen sowie gasbetriebene Softairwaffen machten die zum Spielen entwickelten Spielzeugwaffen zu technisch hochentwickelten Waffenrepliken.

In Deutschland hielten Softairwaffen in Form von Kriegswaffenrepliken erst mit der Novellierung des Waffengesetzes im Jahre 2004 ihren Einzug auf den Markt und sind seither im Spielzeug- und Waffenhandel  zu erwerben. Die nach dem deutschen Waffengesetz geprüften und zum Kauf in Deutschland freigegeben Softairwaffen tragen ein „F“ in einem Fünfeck und den Namen des Importeurs für Deutschland auf dem Waffengehäuse.

Die Hersteller von Das Spielprinzip ist ähnlich dem des Paintball oder von Lasergames, es werden jedoch Kugeln mit meist 6 mm Durchmesser (so genannte BB) aus Plastik oder einem biologisch abbaubaren Stoff verwendet. Es gibt kurze (Quickgames) und längere Spiele (Operations). Ziel kann dabei das Halten einer Flagge durch eine Spielpartei oder die Eroberung eines Objekts sein. Da man Treffer schlecht erkennen kann, sind sie vom Getroffenen selbst, zum Beispiel durch das Wort „Hit anzusagen. Beim so genannten Sportschießen, organisiert durch die International Practical Shooting Confederation, handelt es sich um Parcoursschießen. Ein weiterer Spielmodus ist das Reenactment.

Das Spielprinzip ist ähnlich dem des Paintball oder von Lasergames, es werden jedoch Kugeln mit meist 6 mm Durchmesser (so genannte BB) aus Plastik oder einem biologisch abbaubaren Stoff verwendet. Es gibt kurze (Quickgames) und längere Spiele (Operations). Ziel kann dabei das Halten einer Flagge durch eine Spielpartei oder die Eroberung eines Objekts sein. Da man Treffer schlecht erkennen kann, sind sie vom Getroffenen selbst, zum Beispiel durch das Wort „Hit anzusagen. Beim so genannten Sportschießen, organisiert durch die International Practical Shooting Confederation, handelt es sich um Parcoursschießen. Ein weiterer Spielmodus ist das Reenactment.

Ausrüstung

Zum Spiel statten sich die Teilnehmer zum Beispiel mit militärischen Tarnanzügen und weiterer „taktischer Ausrüstung“ wie militärischen Westen und einfachen Funkgeräten bis hin zu Nachtsichtgeräten und holographischen Visieren aus. Seit kurzer Zeit sind auch speziell für Airsoft ausgelegte Anzüge und Ausrüstungsgegenstände erhältlich, die keine Tarnschemata bekannter Armeen verwenden, um eine Abgrenzung zu realen (para-)militärischen, polizeilichen und terroristischen Geschehnissen zu betonen.

Die Ausrüstung dient einerseits der Tarnung und andererseits der Sicherheit des Spielers wie dem Schutz der Augen, der Zähne, des Gehörs und der Gelenke.

Modis

Der Begriff Battle Display bezeichnet die möglichst detailgetreue Nachstellung einer real existierenden militärischen Einheit. Hierbei ist es das Ziel von einzelnen Spielern oder ganzen Teams, ihre komplette Ausrüstung nach einem ausgewählten militärischen Vorbild (zum Beispiel einer bestimmten Einheit) zusammenzustellen und zu gestalten.

Damit grenzt Battle Display an das historische Reenactment (siehe Begriffsproblematik, Überschneidungen mit anderen Interpretationen). Die meisten Airsoft-Spieler legen jedoch wenig Wert auf die Authentizität ihrer Ausrüstung.

Es gibt viele unterschiedliche Spielvarianten, zum Beispiel:

  • Solo: Jeder gegen Jeden, ohne Einteilung in Teams
  • Retro Zed: zwei oder mehrere Teams treten gegeneinander an und müssen versuchen, möglichst viele Treffer auf der Weste der gegnerischen Mannschaft zu platzieren. Gewonnen hat das Team, das entweder die meisten Punkte erzielt hat oder welches das bessere Verhältnis von Treffern zu Gegentreffern hat
  • Capture the Flag: Die gegnerischen Teams versuchen ihre eigene Basis zu verteidigen und zeitgleich die gegnerische Basis mittels Beschuss zu markieren. Gewonnen hat das Team, welches die meisten Treffer bzw. das beste Trefferverhältnis aufweisen kann. Hierbei handelt es sich um die virtuelle Eroberung der Fahne, wie es beim Paintball bekannt ist.
  • Darkgames: Da es sich bei einem Laserdrom um eine virtuelle, geschlossene Landschaft (Halle) handelt, kann man dieses Spiel in völliger Dunkelheit spielen. Lediglich Signallampen auf den Westen bzw. Ganzkörperanzügen zeigen die Teamzugehörigkeiten an.
  • Darkgames stealth: Die Stealth-Variante ist ein Solospiel. Mehrere Spieler begeben sich in eine völlig abgedunkelte Arena. Die Beleuchtung an Westen bzw. Ganzkörperanzüge sind dabei ebenfalls ausgeschaltet. Jeder spielt gegen jeden und kann sich bei der Suche nach seinen Gegnern nur auf sein Gehör verlassen. Gewonnen hat der Spieler, der die meisten Treffer erzielen konnte.
  • Armageddon: Ein Multi-System-Turnierformat. Hierbei werden an einem Wochenende in mehreren Centern Turnierspiele durchgeführt. Das entscheidende ist dabei, dass mindestens drei unterschiedliche Laser Tag-Systeme benutzt werden müssen. So ist sichergestellt, dass kein Team einen Heimvorteil hat. Ein Armageddon beginnt meist an einem Freitagabend und endet am frühen Sonntagmorgen.
  • Team Elimination ohne Aufladen: Ein häufig verwendetes Format auch für Turniere. Hierbei treten zwei Teams gegeneinander an und versuchen durch viele Treffer am gegnerischen Team die höhere Punktzahl zu erreichen. Oft werden während des Spiels zusätzliche Modi aktiviert wie etwa ein kurzzeitiger Stealth Modus. Bei jenem wird das Leuchten der Westen deaktiviert was einen erheblichen Vorteil in den dunklen Hallen darstellt.
  • Team Elimination mit Aufladen: Wie auch schon bei Team Elimination treten zwei Teams gegeneinander an. Der wesentliche Unterschied zu der Variante ohne Aufladen besteht darin, dass jeder Spieler nur eine begrenzte Anzahl an Markierungen hat und nach Verbrauch derer zurück zur Basis laufen muss. Dieser Modus wird bei Turnieren besonders bevorzugt, da er den taktischen Aspekt des Spieles erhöht.
  • King of the Hill: Jeder Spieler beginnt mit einer fest begrenzten Anzahl an möglichen Treffern. Wird dieser Spieler gemäß der maximalen Anzahl an Treffern getroffen, muss er/sie das Spielfeld verlassen.

Zusätzlich zu diesen typischen Spielarten für Indoor-Laser Tag haben sich in Anlehnung an verschiedene Computerspiele auch zusätzliche Spielmodi für die Outdoor-Laser-Tag-Anbieter entwickelt. Durch die weitläufigeren Gelände und Spielfelder bieten sich unter anderem folgende Spielmodi an:

  • „VIP/Bodyguard/Escort“: Hierbei muss eine Person durch ein Gebiet gebracht werden, das von der gegnerischen Mannschaft verteidigt wird – dem VIP darf in diesem Szenario kein oder nur wenig Schaden zugefügt werden.
  • „Bomb Defusion“: Mit Hilfe computergesteuerter Attrappen wird die Entschärfung einer Bombe simuliert, die vorher gefunden und erobert werden muss. Die Entschärfung basiert auf mathematischen Aufgaben, zeitkritischen Konzentrationsübungen oder der Umsetzung von Codes.
  • „Zombie-Game“: Der Spielmodus ist nur bei einem Anbieter zu finden und basiert auf zwei Gruppen, deren Kräfteverhältnis sich ändert, wenn Spieler aus dem Spiel geschossen werden und als Zombie zurückkehren.
  • „Domination“: Einer oder mehrere Kontrollpunkte müssen von den konkurrierenden Mannschaften gefunden, erobert und verteidigt werden. Dabei zählen die Kontrollpunkte automatisch die Zeit für das jeweils letzte Team, das den Punkt erobert hat. Das Team mit den meisten Kontrollpunkten über die längste Zeit gewinnt das Spiel.
  • Rollenspiele: Manche Systeme bieten Rollenspiele an, bei denen die Spieler, je nach Charakter, unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Eine Spieler kann seine Mitspieler mit Lebensenergie versorgen, der nächste mit Munition usw.

Softairwaffen

Ein United States Navy SEALs Battle-Display-Team aus Deutschland

Der Begriff Battle Display bezeichnet die möglichst detailgetreue Nachstellung einer real existierenden militärischen Einheit. Hierbei ist es das Ziel von einzelnen Spielern oder ganzen Teams, ihre komplette Ausrüstung nach einem ausgewählten militärischen Vorbild (zum Beispiel einer bestimmten Einheit) zusammenzustellen und zu gestalten.

Damit grenzt Battle Display an das historische Reenactment (siehe Begriffsproblematik, Überschneidungen mit anderen Interpretationen). Die meisten Airsoft-Spieler legen jedoch wenig Wert auf die Authentizität ihrer Ausrüstung.

 

 
Mechanik einer elektrischen Softairwaffe.

Elektrisch angetriebene Softairwaffen besitzen einen batteriebetriebenen Elektromotor, der über ein Getriebe eine Schraubenfeder mit Hubkolben spannt. Bei Betätigung des Abzugs wird in einer ersten Phase über den Motor und dem Getriebe die Feder gespannt. In der zweiten Phase wird die Feder freigegeben und wirkt somit auf einen Kolben. Wie in einer Luftpumpe wird die Luft komprimiert und die Druckluft beschleunigt die Munition. Aktuelle elektrische Softairwaffen wiederholen diesen Zyklus bis zu sechzehnmal pro Sekunde und mehr, das eine vollautomatische Betriebsweise ermöglicht. Dies gab den automatischen elektrischen Softairwaffen den Namen Automatic Electric Gun (AEG). Diese Softairwaffen sind die bei weitem meistverwendeten Softairwaffen für den Wettkampf.

 
Akku einer elektrischen Softairpistole.

Elektrische Softairwaffen wurden in Japan entwickelt. Seit jeher dominiert der japanische Modellhersteller Tokyo Marui den Markt. Deren entwickelte Gearbox (Getriebe) prägt auch heute noch die genutzte Funktionsweise elektrischer Softairwaffen auch anderer Hersteller.

Eine weitere etablierte Funktionsweise sind Professional Training Weapon Systems des Behördenausrüsters Systema. Diese Waffen wurden ursprünglich als realitätsnahes Trainingsgerät für Militär, Polizei und ähnliche Behörden konzipiert und werden von diesen für Trainingszwecke genutzt. Sie gleichen den Originalvorbildern äußerlich, vom Gewicht und von der Bedienung her bis ins Detail. Da diese Waffen dasselbe Prinzip und dieselbe Munition wie alle anderen elektrischen Softairwaffen nutzen, werden sie ebenfalls von Softairspielern genutzt.

Elektrische Softairwaffen werden gewöhnlich mit Akkumulatoren aus Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) oder Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) verschiedener Spannungen und Kapazitäten betrieben. Die Akkus werden meist in Akkupacks für Spannungen von 7,2 V bis zu 12 V vertrieben. Eine höhere Kapazität (mAh) ermöglicht eine längere Betriebsdauer, eine höhere Betriebsspannung (V) erhöht hingegen die Spannung am Motor und damit verbunden meist auch eine höhere Feuerrate. Es finden auch neuere Akkutechnologien, insbesondere Lithium-Polymer-Akkus, Einzug in die Airsoftwelt.

 

 

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Mit Gas betriebene Softairwaffen benötigen unter Druck stehendes Treibgas, um die Munition zu beschleunigen. Diese Waffen sind in der Lage, halb- sowie vollautomatisch zu schießen. Die heutzutage üblichen Treibgase sind Propangas (im Zusammenhang mit Airsoft Green Gas genannt und vertrieben), HFC134a, HFC-22 und in entsprechend angepassten Softairwaffen auch das stärkere Red Gas. Verbreitet sind auch Systeme, die mit Kohlendioxid (CO2) oder externer Druckluft (HPA, engl.: “high pressure air”) funktionieren.

Die ersten auf dem Markt erhältlichen Gas-Softairwaffen waren die heute aufgrund ihres Alters so genannten Classic Guns, die typischerweise durch flüssige Treibmittel wie R-12 (in Japan FLON-12 genannt) angetrieben wurden. Oft beinhalteten diese Softairwaffen zwei externe Tanks: einen für das R-12 selber und einen zweiten als Ausdehnungsgefäß. Später wurden diese Modelle von einigen Benutzern derart modifiziert, dass sie mit druckregulierten CO2-Behältern oder Stickstoff-/Hochdruckluftflaschen funktionierten, die höheren Druck und weniger Druckschwankungen boten.

Zusätzlich kühlen sich komprimierte Treibmittel bei der Expansion stark ab, bis weit unter 0 °C. Diese starke Kühlung lässt einerseits den Druck absinken, bis die Softairwaffe schließlich nicht mehr schießt, andererseits leiden Gummidichtungen von Ventilen unter der tiefen Temperatur (“Cool-Down-Effekt”). Bei CO2 als Treibmittel tritt dieser Effekt weniger stark und bei Druckluft überhaupt nicht auf.

Erwähnenswert sind auch die sogenannten Blow-Back-Waffen, bei denen der Druck des Treibgases zusätzlich dazu verwendet wird, die Repetierbewegung einer „echten“ Feuerwaffe zu imitieren, wobei der Verschluss vor- und wieder zurückschnellt.

Quelle: de.wikipedia.org

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